AKTUELLES            Stand: 07.07.2010 Zurück
 
Helmut Gollwitzer zum 100. Geburtstag

Im  Evangelischen  Zentralarchiv  in  Berlin  sind  aus  dem  Nachlass  des  Theologen  Helmut Gollwitzer  (1908 - 1993)  Teile  des  Briefwechsels  mit  seiner  Braut,  der Schauspielerin Eva
Bildt  (1940 - 1945)  veröffentlicht  worden. Es  wurden  ca. 120  Briefe  ausgewählt  und  tran-
skribiert. In  überleitenden  Texten  wurde  die  Korrespondenz  ausführlich  erklärt.  Eva  Bildt,
deren  Mutter  Jüdin  war,  berichtet  aus  Berlin  über  das  Gemeindeleben  in  Berlin-Dahlem,
von  ihren  Konzert-  und  Theaterbesuchen  und  von  dem  Grauen  der  Bombennächte  und
den  Verfolgungen  durch  das  Naziregime.  Trost  und  Zuflucht  findet  sie  im  Glauben. Der
junge  Pfarrer  der  Bekennenden  Kirche  Helmut  Gollwitzer,  der  seine  Braut  nicht  heiraten
durfte  und  später  Eva  Bildt  als  seine  erste  Frau  bezeichnet,  ist in  dieser  Zeit  Soldat  in
Frankreich  und  an  der  Ostfront.  Seine  von  großer  Liebe  und  Sorge  zeugenden  Briefe
und  seine  Berichte  aus dem  Krieg  bilden  zusammen  mit der  Korrespondenz  seiner  Braut
eine  sehr  eindrucksvolle  Dokumentation  ihrer  Zeit.  Der  Band  enthält  am  Schluss  ein
Nachwort  „Erinnerungen  an  Helmut  Gollwitzer“  von  Antje  Vollmer.

Friedrich Künzel und Ruth Pabst (Hrsg.) „Ich will Dir schnell sagen, daß ich lebe, Liebster“.
Helmut Gollwitzer - Eva Bildt. Briefe aus dem Krieg 1940-1945, Verlag C.H. Beck, München
2008, 336 Seiten., 14,95 €. (Das Buch ist über den Buchhandel zu beziehen.)


Auf  Grundlage  dieser  Veröffentlichung  hat  Jovita  Dermota  die  Textcollage  „Tagträume.
Eva  Bildt  –  Helmut  Gollwitzer“ 
geschaffen,  die  von  Jovita  Dermota  und  Jochen  Striebeck  gelesen  wird.
AirPlay Entertainment GmbH, München 2010, 12,90 €. (Das Hörbuch ist über den Buchhandel zu beziehen).


Platzreservierungen

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Fax:     (030) 22 50 45 40
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für  den  laufenden   und  die  beiden  darauffolgenden  Monate  entgegengenommen.
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Monaten
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