EVANGELISCHES  ZENTRALARCHIV  IN  BERLIN Unser Haus
 
Das Evangelische  Zentralarchiv  in  Berlin  (EZA)  ist
1979  durch  die Zusammenführung des  Archivs  der
Evangelischen  Kirche in Deutschland (EKD) mit dem
Archiv  der  Evangelischen  Kirche  der  Union  (EKU)
gebildet worden.

Die EKD ist der Zusammenschluss der evangelischen
Landeskirchen  in  Deutschland  in  der  Form  eines
Bundes  selbständiger Kirchen unterschiedlichen  Be-
kenntnisses.

Ihr  Archiv  entstand  1939  in Berlin  und umfasste  die
Akten der Deutschen  Evangelischen  Kirche  und ihrer
Vorgängereinrichtungen  ( siehe  Beständeübersicht ).
1960  wurde es nach  Hannover  verlagert,  1972  nach
Soest,  wo  ihm  das  dortige  "Ökumenische  Archiv"
(heute Bestand  51)  eingegliedert  wurde. 1974  wurde
das  Archiv  nach  Berlin  überführt.

Die EKU ist die Nachfolgerin  der preußischen  Landes-
kirche,  deren  Gebiet  sich bis 1945 von der Memel bis
zum  Rhein  und  zur Saar  erstreckte,  allerdings  ohne
die 1866 von Preußen eroberten Provinzen Hannover,
Hessen - Nassau  und  Schleswig - Holstein,  die  ihre
eigenständigen  Kirchen behielten. 1945 verlor die da-
malige   " Evangelische   Kirche   der   altpreußischen
Union"  ihre  östlich  von  Oder  und  Neiße  gelegenen
Kirchenprovinzen, die  verbliebenen  Kirchenprovinzen
erklärten  sich  zu  selbständigen  Landeskirchen, blei-
ben  aber  in  einer  besonderen  Kirchengemeinschaft
zusammen. 2003 ging die EKU in der neu gegründeten
"Union  Evangelischer  Kirchen  in der EKD" (UEK) auf.

Ein eigenes  Archiv baute die  EKU  ab 1964  auf, dem
die  Kirchliche  Hochschule in Berlin - Zehlendorf 1976
das von  Professor  Günther  Harder  zusammengetra-
gene  "Archiv für die Geschichte des Kirchenkampfes"
(heute Bestand 50) überließ.

Evangelisches Zentralarchiv in Berlin
Bethaniendamm 29
10997 Berlin



Telefon / E-Mail:

Familienforschung:
030 / 22 50 45 36
kirchenbuchstelle@ezab.de

Platzreservierung:
Fax: 030 / 22 50 45 40
reservierung@ezab.de

Allgemein:
030 / 22 50 45 20
archiv@ezab.de

Fax: 030 / 22 50 45 40
Als Folge  der Teilung  Deutschlands  hatten  die Evan-
gelischen  Kirchen  in  der  DDR  1969  den "Bund  der
Evangelischen  Kirchen  in der DDR"  (BEK) gegründet  und die EKU  hatte sich 1972 in zwei
Bereiche geteilt. Sie errichteten zusammen mit der Evangelischen  Kirche  in Berlin-Branden-
burg 1987 ein "Gemeinsames Archiv" in Berlin-Mitte. 1992 kamen die Bestände des BEK und
der EKU - Bereich DDR - in das EZA.

Das EZA ist  zuständig für das archivreife  Schriftgut der Organe, Amtsstellen, Einrichtungen
und Institute der EKD  und  der  UEK  und ihrer Rechts- und  Funktionsvorgänger. Daneben
sammelt es Archivgut  überregionaler  selbständiger Einrichtungen  und Vereine, die mit der
evangelischen Kirche zusammenarbeiten  und  sie in ihrem Auftrag und Wirken unterstützen,
sowie Nachlässe von Persönlichkeiten, die im Raum der Kirche wirkten.
Seit dem 1.  Januar  2006  ist die EKD  alleiniger  Träger  des EZA.
Zurück